Vorsatz


Seit fast einer Woche bin ich krank und hüte abwechselnd mit der Katze das Bett.

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Ansonsten hab ich viel nachgedacht (dazu wurde Kranksein wahrscheinlich erfunden), vor allem über einen Denkanstoss  zu meinen letztem Blog-Eintrag “Kröte schlucken”.

Ich habe mir vorgenommen, nicht mehr ungefragt die unerledigten Angelegenheiten anderer Leute zu meinen zu erklären und sie stellvertretend zu übernehmen. So wichtig das auch im konkreten Fall sein mag, so dringend und notwendig es auch in manchen Situationen scheinen mag.

Wenn ich das hinkriege, bin ich einen großen Schritt weiter. Immer wieder habe ich mich verwickelt in vergleichbare Szenarien, die daraus entstanden.  Mir war dabei schon klar, dass es nicht ausschließlich an den anderen lag, wenn ich immer wieder in der Schleife aus anschließendem Frust und Ärger landete – aber was es genau war, das meinen Ärger verursachte, konnte ich bisher nicht richtig greifen. Grade in Situationen, die sich bei der Arbeit ergeben, war das immer wieder ein Problem und hat mich unglücklich und unzufrieden gemacht, weil ich es nicht lösen konnte.

Es wird bestimmt nicht einfach, den guten Vorsatz einzulösen, aber genau da geht es lang, das ist mir klar geworden.

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Über grenzgebiete

Ich bin vor Anfang 2011 von Berlin nach Bayern gezogen und noch nicht sicher, ob das eine gute Idee war. Update: so allmählich ruckelt es sich hier ein ...... und gefällt mir immer besser! Gelegentliches Heimweh nach Berlin inclusive. Update II: seit Dezember 2015 lebe ich wieder in Berlin......das Heimweh war stärker.....
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2 Antworten zu Vorsatz

  1. Gundi Maria Köchl-Sumereder schreibt:

    Ich habe heute Ihren Blog entdeckt – genauer gesagt den Beitrag, den Sie über Ihre verstorbene Mutter geschrieben haben – und mir ist im wahrsten Sinne des Wortes „mein Herz aufgegangen“. Auch meine Mutter ist verstorben – seit bereits fast 14 Jahren – doch sie lebt in unserer Familie mit uns weiter. Und so kann ich auch Ihre diesbezüglichen Gedanken an den „Erinnerungskaffee“ sehr gut nachvollziehen. Ich vermisse unsere Gespräche heute noch – und des Öfteren auch ihre weisen Ratschläge und ihre Sicht auf die Dinge.
    Meine Mutter hat mir ihr Speiseservice, das sie immer sehr gehütet hat, vererbt – das Geschirr mit dem Zwiebelmuster – und für bestimmte Gerichte decke ich es nach wie vor ein.
    Auch Ihre Fotos im Blog finde ich wunderschön und vieles andere, über das Sie erzählen, spricht mich ebenfalls sehr an.
    Zum Schluss noch ganz kurz zu meiner Person: Ich bin [noch für ein paar Monate] 50+, lebe mit meiner Familie in Tirol und bin seit Oktober vergangenen Jahres in Pension [nicht ganz einfach …].
    Ihnen wünsche Ihnen noch eine gute und baldige Besserung, verbunden mit herzlichen und sonnigen Grüßen aus Ihrem Nachbarland!
    Gundi Maria Köchl-Sumereder

    • grenzgebiete schreibt:

      Ich freue mich sehr über Ihren Kommentar und würde zu gerne darauf antworten, aber leider haben Sie keine Adresse hinterlassen……vielleicht holen Sie das nach? Ich würde mich sehr freuen!

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